Tauchen in der Toskana

Tauchen in der Maremma

Die Küste der Maremma zählt zu den spektakulärsten Tauchgebieten im Mittelmeer. Beim Tauchen und Schnorcheln kann hier eine außergewöhnliche Artenvielfalt entdeckt werden. Ob für Anfänger oder Profis: Die Tauchschulen und Wassersportvereine der Maremma haben für jeden ein passendes Angebot und sorgen so für unvergessliches Erlebnis im Toskana-Urlaub.

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Die Unterwasserwelt des toskanischen Archipels

Zerklüftete Felsen und sandiger Untergrund bieten der vielfältigen Meeresflora und -fauna abwechslungsreiche Lebensräume im toskanischen Archipel. Leuchtend grüne Seegrasfelder und Algen, die sich in der Strömung wiegen, gelbe sowie schwarze Steinkorallen und von roten Gorgonien bewachsene Steilwände sorgen für eine farbenfrohe Kulisse für das bunte Treiben der Fische. Große Barrakudaschwärme, Brassen, Muränen und Zackis durchschwimmen das Gebiet auf der Suche nach Nahrung. Seeanemonen und Schwämme bevölkern den Meeresboden.

Hier fühlen sich Schnecken, Seesterne und Seepferdchen wohl, die mit guten Augen beim Tauchen oder Schnorcheln entdeckt werden können. Beim Durchtauchen von Felsspalten begegnet man Langusten, Krebsen, Riesenseespinnen und Einhorngarnelen, auch Seeigel und Seegurken bewohnen die Nischen des Meeres.

Je nach Strömung und Tauchspot trifft man mit etwas Glück auf Oktopusse, Conger, große Makrelen oder Thunfischeschwärme. Gelegentlich streift ein tonnenschwerer Mondfisch, der normalerweise im offenen Ozean lebt, die farbenfrohe Unterwasserwelt.

Die besten Tauchspots der Umgebung

Die Hotspots zum Tauchen in der Maremma liegen vor den Inseln Giglio und Elba. Doch auch in Le Roccette, Castiglione della Pescaia und Follonica bieten erfahrene Tauchlehrer Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Um Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer gewährleisten zu können, ist ein Tauglichkeitszeugnis für die Tauchkurse oftmals Voraussetzung. Bei den rund 50 Tauchschulen und Wassersportvereinen der Toskana können Komplett- oder Teilausrüstungen ausgeliehen werden und die angebotenen Exkursionen führen Hobbytaucher zu den besten Plätzen, in Höhlen und Grotten. Vor der Insel Giannutri kommen Wracktaucher voll auf ihre Kosten: In den 1970er Jahren kollidierte das Handelsschiff Anna Bianca mutmaßlich im Sturm mit den Felsen der Insel.

Heute bietet das Wrack in etwa 35m Tiefe den Pflanzen und Tieren neuen Lebensraum. Der Frachter Elviscott ging etwa zur gleichen Zeit vor der Klippe Scoglio dell’Ogliera auf der Insel Elba unter. Das Wrack liegt an seiner höchsten Stelle nur drei Meter unter dem Meeresspiegel und ist daher auch für Schnorchler erreichbar. Felsbuchten entlang der Küste des Festlandes und der Inseln bieten ideale Bedingungen zum Schnorcheln.

Erreichbar sind diese mit Kanus oder Tretbooten, die an vielen Stränden verliehen werden können. Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen sollten mitgebracht, können aber auch vor Ort in Sportgeschäften gekauft werden.

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